Horoskop-Wissen


Wikipedia beschreibt das Wort HOROSKOP folgendermaßen: Das Horoskop (agr. ὥρα, hora, „Stunde“, und σκοπεῖν, skopéin, „beobachten“), auch Kosmogramm (agr. κόσμος kósmos „[Welt]Ordnung“; γράμμα grámma „Geschriebenes“), ist das wichtigste Hilfsmittel der Astrologie. Es stellt Planetenpositionen der größten und bekanntesten Himmelskörper (Sonne, Erdmond, Planeten) unseres Sonnensystems zu einem bestimmten Zeitpunkt dar. Die Horoskopzeichnung gibt die Sicht in das Sonnensystem aus geozentrischer Sicht (Erd-Sicht) wieder, wobei der Ort, für den das Horoskop erstellt wird, nach geografischer Länge und Breite berücksichtigt wird. Grundlagen sind astronomische Berechnungsmethoden der Himmelsmechanik. Früher wurden zur Berechnung die Ephemeriden genutzt; heute wird meistens eine Astrologie-Software verwendet, die darauf zurückgreift.

Als Horoskopus wurde in der Antike ursprünglich das gesamte, am Ost-Horizont aufsteigende Tierkreiszeichen und später ausschließlich der aufsteigende Ekliptikgrad am Osthorizont bezeichnet, der heute Aszendent genannt wird. Die Beobachtung des aufsteigenden Tierkreiszeichen hat seinen antiken Ursprung in der altägyptischen Beobachtung der am Ost-Horizont aufsteigenden sogenannten Dekane mit je 10° Ausdehnung, Sterngruppen, die die Zeitmessung erlaubten und von denen es in altägyptischer Zeit 36 gegeben hatte. Wahrscheinlich überlagerten sich im 3. Jh. v. Chr. im Ptolemäischen Ägypten die 36 Dekane, mit je 10° Ausdehnung, mit den 12 babylonischen Tierkreiszeichen zu je 30’° Ausdehnung, welche seither jeweils drei Dekane enthalten. Mit der Entwicklung des Aszendenten als Ausgangspunkt des ‚Gesamt‘-Horoskopes wohl in der Zeit des Ptolemäischen Ägypten ebenfalls ab dem 3. Jhr. v. Chr. entstanden aus den 12 Tierkreiszeichen ab dem Aszendenten die frühesten Horoskop-Häuser bzw. ‚Orte‘ im Horoskop, die also mit der Tierkreiszeichen-Abfolge ab dem Aszendenten identisch waren. Entsprechend findet man in den Horoskopen vor 200 n. Chr. bisher ausschließlich die Übereinstimmung der 12 Orte oder Häuser des Horoskopes mit den 12 Tierkreiszeichen im Horoskop.[3]

In der Gegenwartsastrologie wird die gesamte graphische Darstellung bzw. Zeichnung als Horoskop bezeichnet, die alle deutungsrelevanten Faktoren enthält und sich im Laufe der Geschichte sehr gewandelt hat.

Die bisher vermutlich älteste Horoskop-Grafik der westlichen Astrologie mit der Darstellung und Nennung des Aszendenten stammt aus der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts nach Chr., und wurde im 19. Jahrhundert in Ägypten gefunden.[4][5] Seit Ptolemäus hat sich die Verwendung des tropischen Tierkreises in der westlichen Hemisphäre durchgesetzt, der mit dem Frühlingspunkt beginnt, während in der „vedischen“ (indischen) Astrologie allerdings die Verschiebung des Frühlingspunktes seit dem Altertum ignoriert wird.

„Fremde“ Horoskope sind etwas das Indische Horoskop, welches der sogenannten Vedischen Astrologie und den dazugehörigen 12 Sternzeichen Mesha, Vrishaba, Mithuna, Kataka, Simha, Kanya, Thula, Vrishika, Danur, Makara, Kumdha und Meena.

Aber auch die Indianer haben ein eigenes Horoskop. Dieses ist sehr mit der Natur, in der sie hautnah lebten, verbunden. Ihre Sternzeichen und deren Daten sind:

  • die Schneegans, 21. Dezember bis 19. Januar
  • der Otter, 20. Januar bis 18. Februar
  • der Wolf, 19. Februar bis 20. März
  • der Habicht, 21. März bis 19. April
  • der Biber, 20. April bis 20. Mai
  • der Hirsch, 21. Mai bis 20. Juni
  • der Specht, 21. Juni bis 21. Juli
  • der Lachs, 22. Juli bis 21. August
  • der Braunbär, 22. August bis 20. September
  • der Rabe. 21. September bis 21. Oktober
  • die Schlange, 22. Oktober bis 20. November
  • die Eule, 21. November bis 20. Dezember

Chinesen glauben an eine alte Legende, laut der Buddha alle Tiere an sein Sterbebett bat, als er dem Tode nahe war. Aber nur zwölf Tiere erwiesen ihm die Ehre. Als speziellem Dank ernannte er diese zu den zwölf Phasen des Tierkreises. Anders als in unserem Horoskop werden in China diese Phasen in Jahresrhythmen eingeteilt. Diese sind:

Jahr des Drachen
1904, 1916, 1928, 1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012

Jahr der Schlange
1905, 1917, 1929, 1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013

Jahr des Pferdes
1906, 1918, 1930, 1942, 1954, 1966, 1978, 1990, 2002, 2014

Jahr des Schafes
1907, 1919, 1931, 1943, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003, 2015

Jahr des Affen
vergangene Jahre: 1908, 1920, 1932, 1944, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004, 2016

Jahr des Hahns
vergangene Jahre: 1909, 1921, 1933, 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005, 2017

Jahr des Hundes
vergangene Jahre: 1910, 1922, 1934, 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018

Jahr des Schweins
vergangene Jahre: 1911, 1923, 1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007, 2019

Jahr der Ratte
vergangene Jahre: 1900, 1912, 1924, 1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008, 2020

Jahr des Büffels
vergangene Jahre: 1901, 1913, 1925, 1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2009, 2021

Jahr des Tigers
vergangene Jahre des Tigers: 1902, 1914, 1926, 1938, 1950, 1962, 1974, 1986, 1998, 2010, 2022

Jahr des Hasen
vergangene Jahre: 1903, 1915, 1927, 1939, 1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011, 2023

 

Die Kelten sahen Bäume als Quelle der Menschheit und unendlicher Weisheit. Sie unterteilten das Jahr in dreizehn Mondmonate. Jeder Monat hatte einen eigenen, heiligen Baum zugeordnet:

21.01. – 17.02. Vogelbeere / Eberesche
18.02. – 17.03. Esche
18.03. – 14.04. Erle
15.04. – 12.05. Weide
13.05. – 09.06. Weißdorn
10.06. – 07.07. Eiche
08.07. – 04.08. Stechpalme
05.08. – 01.09. Haselnuss
02.09. – 29.09. Weinrebe
30.09. – 27.10. Efeu
28.10. – 24.11. Schilf
25.11. – 23.12. Holunder
24.12. – 20.01. Birke